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Wer schon früh zum Brillenträger wird, der wird zeitlebens so einiges an Geld beim Optiker lassen. Kein Wunder also, dass immer mehr Brillenträger sich nach günstigen Brillen online umschauen. Doch kann man diese günstigen Angebote bedenkenlos wahrnehmen?
Die Erstbrille Seine Erstbrille sollte man beim Optiker erwerben. Dort werden erstmalig die Augen richtig ausgemessen und man erhält die entsprechenden Gläser. Überdies ist der Optiker der kompetenteste Ansprechpartner, wenn dazu noch das richtige Gestell gewählt werden soll. Sowohl modische Wünsche als auch Besonderheiten der Kopfform werden dabei berücksichtigt. Und sollte das Brillengestell dann doch einmal drücken, so nehmen die meisten Optiker etwaige Korrekturen auf Kulanz vor.
Die erste Brille beim Optiker zu holen, ist aus mehreren Gründen empfehlenswert. Da man selbst noch keine Erfahrungswerte als Brillenträger hat, kommen einem das Fachwissen und die persönliche Beratung beim Optiker entgegen. Überdies erhält man so Kenntnis über die entsprechenden Werte, die sich beim Ausmessen der Augen ergeben und welche die Grundlage bei der Herstellung der Korrekturbrille sind. Diese werden nämlich auch online, wenn man im Internet eine Brille bestellen möchte, abgefragt. Doch ohne diese Werte zu kennen, wäre es sinnlos, eine Korrekturbrille im Internet bestellen zu wollen.
Wann kann sich die günstige Brille aus dem Netz lohnen? Wenn man erst einmal seine Erstbrille beim Optiker erworben hat und diese auch gut sitzt und für klare Sichtverhältnisse sorgt, dann hat man eine Grundlage, um im Netz günstig zu einer Zweitbrille zu kommen. Zum einen kennt man die Werte der eigenen Augenmessung. Zum anderen ist man als Brillenträger auch nicht mehr völlig unerfahren. Gerade wenn man eine Zweitbrille für den Sport sucht, kann eine günstige Brille aus dem Netz Sinn machen. Am besten mit einem Gestell und Gläsern aus Kunststoff. Diese gehen nicht so leicht zu Bruch und selbst wenn, hält sich der finanzielle Verlust stark in Grenzen.
Warum sind Anbieter im Netz so günstig? Die Gestelle werden häufig irgendwo in Fernost hergestellt, wo die Lohnkosten bekanntlich niedrig sind und was in niedrigen Preisen an den Endkunden weitergegeben wird. Wer mit derlei konsumfreundlicher Importpolitik auf Kriegsfuß steht, der sollte sich also überlegen, ob er das wirklich will. Ein weiterer und sehr maßgeblicher Grund für die günstigen Internetbrillen besteht darin, dass die Händler kaum Regressansprüche oder Nachbesserungen auf Kulanz befürchten müssen. „Gekauft wie gesehen“, lautet die Devise. Nachbesserungen auf Kulanz, individuelle Beratung und kostenloses Anprobieren gibt es nur beim Optiker – deswegen ist dieser auch etwas teurer. - |